Deine Leidenschaft interessiert niemanden – Der grösste Positionierungsfehler von Selbständigen in der Schweiz

1. Positionierung für Selbständige: Warum deine Leidenschaft kein Geschäftsmodell ist

Viele Selbständige in der Schweiz starten mit voller Motivation in die Selbständigkeit -und trotzdem scheitern viele an ihrer Positionierung.
Der Grund ist fast immer derselbe: Sie richten ihr Angebot an ihrer Leidenschaft aus, statt an einem konkreten Kundenproblem.
 
Das klingt auf den ersten Blick logisch. Leidenschaft sorgt für Energie, Begeisterung und Durchhaltevermögen.
Aber Leidenschaft allein verkauft nicht.
 
Kein Kunde kauft, was du spannend findest – Kunden kaufen nur, was ihnen hilft, ein konkretes Problem zu loesen.
Wenn du dich also auf ein Thema spezialisierst, das „interessant“ klingt, aber kein messbares Bedürfnis abdeckt, wird deine Akquise schnell mühsam.
 
Du wirst merken: dein Marketing verpufft, deine Posts erzeugen keine Reaktionen, und dein Aufwand fühlt sich schwer an.
Erfolgreiche Positionierung bedeutet: Nicht du stehst im Mittelpunkt, sondern der Schmerzpunkt deiner Zielgruppe.
Erst wenn du diesen Schmerz präzise kennst, beginnt dein Angebot zu ziehen.
 

2. Der unsichtbare Fehler: Warum Leidenschaft und Nachfrage nicht dasselbe sind

Acht von zehn Selbständigen begehen denselben Fehler:
Sie glauben, das, was sie begeistert, wird automatisch auch andere begeistern – und übersehen, dass Interesse nicht gleich Kaufbereitschaft ist.
 
Themen wie Körpersprache, Mindset oder Motivation sind spannend, aber selten kaufentscheidend.
Menschen investieren nur dort, wo sie akuten Handlungsdruck spüren.
Wenn du also etwas anbietest, das „nice to have“ ist, aber kein „must have“, wird deine Akquise zur Dauerfrustration.
Du bekommst Klicks, Likes und Aufmerksamkeit – aber keine Kunden.
 
Die Lösung:
 
Prüfe, ob dein Angebot ein reales, aktuelles Problem adressiert, das deine Zielgruppe jetzt spürt.
Wenn ja, entsteht Nachfrage fast automatisch.
Wenn nein, wird selbst das beste Marketing ins Leere laufen.
 
Positionierung heisst nicht, dich selbst zu verwirklichen – sondern ein klares Versprechen auf ein spürbares Ergebnis zu geben.
 

3. Positionierung mit Wirkung: Probleme statt Themen verkaufen

Erfolgreiche Selbständige in der Schweiz haben eines gemeinsam:
Sie verkaufen keine Themen -sie lösen Probleme.
 
Das entscheidende Kriterium ist die Relevanz des Schmerzes.
Währen Themen wie Storytelling oder Mindset „interessant“ klingen, sind sie selten dringend.
 
Probleme wie „zu wenig Kunden“, „zu geringe Margen“ oder „schwache Abschlussquoten“ dagegen sind existentiell.
Darauf reagieren Kunden sofort.
 
Wenn du dich also darauf konzentrierst, ein konkretes Problem deiner Zielgruppe zu lösen, wirst du automatisch als Experte wahrgenommen.
 
Ein Beispiel:
 
Eine Kopfschmerztablette verkauft sich nicht, weil sie schön verpackt ist – sondern, weil jemand akute Kopfschmerzen hat.
 
Genauso funktioniert Positionierung.
Wenn du klar zeigst: „Ich löse dieses eine Problem besser als alle anderen“, entsteht Sogwirkung.
Deine Zielgruppe erkennt sich wieder, fühlt sich verstanden – und meldet sich bei dir.
 
Das ist der Moment, in dem Marketing aufhört anstrengend zu sein – und Akquise leicht wird.
 

4. Warum du dich nicht auf Leidenschaft, sondern auf Marktdruck fokussieren solltest

Die Wahrheit ist unbequem:
 
Der Markt interessiert sich nicht für deine Interessen, sondern für seine Probleme.
Wenn du dich nur über Leidenschaft definierst, arbeitest du an dir – aber nicht am Markt.
Das bedeutet nicht, dass du gegen deine Neigung arbeiten musst.
 
Aber du musst unterscheiden zwischen privater Begeisterung und geschäftlicher Relevanz.
 
Erfolgreiche Positionierung bedeutet, das Schnittfeld zu finden zwischen dem, was du kannst, was du magst und wofür der Markt zahlt.
 
Wenn du dich auf etwas spezialisierst, das deine Zielgruppe jetzt schon beschäftigt, wird deine Akquise plötzlich planbar.
Du bekommst mehr Anfragen, führst gezielte Gespräche und wirkst automatisch stimmig.
 
Leidenschaft kommt später wieder ins Spiel – nämlich dann, wenn du bereits im Markt Fuss gefasst hast.
Erst Umsatz, dann Vision.
Wer zu früh emotional denkt, verbrennt Energie.
Wer strategisch denkt, baut Stabilitaet auf.
 

5. Praxis-Tipp: Mit diesen 3 Fragen findest du deine gewinnbringende Positionierung

 
Wenn du deine Positionierung schärfen willst, stell dir diese drei Fragen:
 
1️⃣ Welches konkrete Problem löse ich für meine Zielgruppe?
2️⃣ Wie stark spüren meine Kunden dieses Problem heute?
3️⃣ Warum ist mein Ansatz schneller, besser oder günstiger als andere?
 
Sobald du diese Fragen ehrlich beantwortest, wird sich deine Kommunikation verändern.
Deine Posts, dein Elevator Pitch und deine Kundengespräche bekommen Klarheit.
Du wirst merken: Du musst nicht mehr um Aufmerksamkeit kämpfen -du ziehst automatisch an.
 
Wenn du willst, kannst du dir meine kostenlose Positionierungs-Checkliste mit 10 Schlüsselfragen sichern.
Damit arbeitest du deine Positionierung für deine Zielgruppe in der Schweiz messerscharf aus – und machst dir deine Akquise deutlich einfacher.

 

Fazit: Erfolg beginnt mit Klarheit, nicht mit Leidenschaft

 
Deine Leidenschaft ist der Motor – aber nicht der Kompass.
 
Wenn du dich auf Themen konzentrierst, die dich interessieren, statt auf Probleme, die der Markt spuert, wird deine Selbständigkeit mühsam.
Positionierung bedeutet, den Nerv deiner Zielgruppe zu treffen – konkret, spürbar und relevant.
 
Wenn du lernen willst, wie du deine Positionierung in der Schweiz so ausrichtest, dass sie Kunden magnetisch anzieht, begleite ich dich als Verkaufstrainer mit einer klaren Strategie.
 

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Über Tim Steininger

Nach seiner Zeit in der Finanzbranche begann Tim Steininger bereits mit 25 Jahren, einige der grössten Konzerne der Schweiz im Verkauf zu trainieren. Aufgrund seines jungen Alters begegneten ihm erfahrene Verkaufsteams zunächst mit Zurückhaltung und Skepsis.

Er erkannte schnell: Respekt und Glaubwürdigkeit gewinnt man nicht durch Seminartheorie – sondern durch nachweisbare Ergebnisse in der Praxis.

So wurde es zu seinem Markenzeichen, in seinen Trainings live zum Telefon zu greifen und jede Methode direkt bei echten Kunden anzuwenden. Der Erfolg gab ihm recht – und überzeugte auch die grössten Zweifler.

Bis heute folgen alle Trainings genau diesem Prinzip: keine Floskeln, keine Standardlösungen – sondern praxiserprobte, auf den Schweizer Markt abgestimmte Gesprächsstrategien, die Ergebnisse bringen.